
Da die Virtual Console zum Jahresende noch einmal aussetzt, beginnen wir gleich mit den neuen WiiWare-Titel. Da haben wir beispielsweise Magic Destiny Astrological Games (Shanblue Interactive, 500 Punkte), eine Mischung aus Astrologie-Enzyklopädie und Minispielsammlung. Ihr könnt euch sowohl über das Fachgebiet Astrologie informieren, ihr könnt aber auch Tarot-Memory, einen einfach Columns-Verschnitt oder andere Spielchen ausprobieren. Über die Qualität können wir hier noch nichts sagen, schaut euch am besten den Trailer an.
Eindeutiger ist da die Lage schon bei Heavy Fire: Special Operations (Teyon, 500 Punkte). Der Lightgun-Shooter mit Somalia-Setting macht auf den ersten Blick noch einen ganz brauchbaren Eindruck, aber der verfliegt schnell. Das Spielgefühl überzeugt einfach nicht, fragwürdige Designentscheidungen zehren am Spielspaß und alles fühlt sich irgendwie halbgar an. Da gebt ihr mal lieber ein wenig mehr Geld für Segas dramatisch bessere Arcade-Umsetzungen aus.
Da stellt Bejeweled 2 (PopCap, 1000 Punkte) so ziemlich in jeder Beziehung das exakte Gegenteil da. Das Spielprinzip des Puzzle-Knallers ist perfekt durchdacht, die Präsentation ist rund und das Spiel motiviert immer wieder zu einer, zwei, drei oder mehr neuen Runden – ein herrlicher Zeitvernichter wie er spaßiger kaum sein könnte. PopCap eben.
Auch eine neue (naja, nicht sooo neue) Demo gibt es heute: Ihr könnt jetzt wieder gratis in Gaijin Games exzellentes Bit.Trip: Beat reinspielen. Wer’s nicht kennt, der sollte diese Gelegenheit unbedingt nutzen.
Weiter gehts mit den neuen DSiWare-Titeln.
Space Ace (Digital Leisure, 800 Punkte) ist so ein Thema für sich – als Laserdisc-Automat sieht das Spiel auch heute noch einfach toll aus, aber spielerisch war Space Ace genauso wie sein Vorgänger Dragon’s Lair schon immer eine extrem dünne Angelegenheit. Merkt euch einfach auswendig, wann ihr welchen Knopf drücken müsst, damit der Film weiter abgespielt wird. Sagen wir’s diplomatisch – Geschmackssache.
Relativ “schwere” Kost ist Alt-Play: Jason Rohrer Anthology (Sabarasa, 200 Punkte), eine Sammlung des Indie-Spiele-Autoren Jason Rohrer, die die Titel Passage, Gravitation und Between beinhaltet. Für den angenehm günstigen Preis würden wir interessierten durchaus mal eine Runde empfehlen. Wir für unseren Teil werden wohl auch zugreifen.
Leider ohne Trailer, aber trotzdem ziemlich interessant ist Spin Six (Nintendo, 500 Punkte). Das Spielprinzip erinnert ein wenig an Bejewelled, genauer gesagt Bejewelled Twist, bietet aber eine zusätzliche Herausforderung: Jeder Stein hat eine bestimmte Nummer auf seiner Vorderseite und verschwindet erst, wenn sich die entsprechende Anzahl an Steinen berührt. Spaßig, kurzweilig und hübsch präsentiert – das kann man sich eindeutig geben.
Thomas Nickel







