Angry Gorilla Machine Monsters
Angry Gorilla Machine Monsters

Australien (2009), Entwickler: Andrew Brophy

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Wie hat die Welt gestaunt, als 1981 Donkey Kong in die Spielhallen kam. Nicht nur aufgrund der Spielmechanik, auch das Setting war eine Neuheit, schließlich entführt selten ein Gorilla menschliche Frauen. Dass Gorillas daneben auch noch andere Beschäftigungen haben, zeigt Angry Gorilla Machine Monsters des 16-jährigen Australiers Andrew Brophy. In diesem Psychedelic Shooter übernehmt ihr die Rolle eines winzig kleinen Pixelgorillas, eingesperrt in einen ebensokleinen Käfig, in dem ihr euch durch ein bildschirmgroßes Areal bewegt und zufällig bestimmte Reihen von Gegnern abschießt. Wie in klassischen Vertikalshootern feuert ihr dabei lediglich nach oben, die Gegner folgen jeweils festgelegten Bewegungs- und Schussmustern.

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Einziges Ziel des Spiels ist dabei die Highscore-Jagd, so bildet der aktuelle Score (mit einer Menge Nullen davor) die einzige In-Game-Anzeige. Findet ihr das Setting sowie den Look eurer Feinde schon skurril, dürfte euch die Hintergrundgestaltung samt pschedelischer Musik den endgültigen Rest geben, denn ein Fläche voller in unterschiedlichen Farben pulsierende Rechtecke ist mitunter recht anstrengend für die Augen. Um dem etwas vorzubeugen, lässt sich der schnell nervige Hintergrund aber jederzeit abschalten, so dass ihr lediglich vor schwarzer Fläche kämpft.

Die simple Gestaltung und das konstante Gegneraufkommen tragen enorm zur Spielgeschwindigkeit bei und sorgen für ordentlich Action – so schnell wie hier seid ihr in keinem Shooter gestorben. Tritt der Todesfall ein, genügt ein kurzer Druck auf die Enter-Taste und schon seit ihr wieder im Spiel, um erneut auf Highscore-Jagd zu gehen. Angry Gorilla Machine Monsters ist bei weitem kein Toptitel und eignet sich erst recht nicht für lange Spielsessions. Wer jedoch eine kurze, skurrile Ablenkung (mit Augenkrebspotential) für zwischendurch sucht, kommt damit in Nullkommanix auf seine Kosten. Danach sieht die Welt auch schon wieder ganz anders aus.

Text Copyright Sebastian Sonntag
Bilder Copyright Andrew Brophy


Sebastian Sonntag


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